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Lasik Augsburg / Scharf sehen ohne Brille - Jetzt Augenlasern

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Patientenstimmen

Meine Überlegung mir die Augen Lasern zu lassen, geht schon ca. 1 Jahr lang, da ich meine Brille eigentlich immer schon als lästig empfunden habe. Aber in den letzten Monaten ging es dann noch los, dass ich mich beim Haare föhnen schon nicht mehr richtig im Badspiegel gesehen hab.

Kann Legasthenie eine Folge von Sehfehlern sein?

Augenärztliche Behandlung von Legasthenikern und Kindern mit Lernstörungen

Unter Legasthenie (Lese-Rechtschreib-Schwäche) versteht man eine erbliche oder frühkindlich erworbene Schwäche der zentralen Aufnahme, Verarbeitung und Wiedergabe von Sprache und Schriftsprache. Dies führt zu schulischem Versagen, das aber nicht durch eine allgemeine intellektuelle Behinderung oder inadäquate schulische Betreuung zu erklären ist. Die Kinder lesen langsam, stockend und fehlerhaft, aber auch flüchtig schnell und falsch. Es werden Buchstaben ausgelassen, verdreht oder andere eingefügt. Beim Schreiben fällt eine große Fehlerzahl auf. Die Folge der Buchstaben kann so stark verändert sein, daß die Worte nicht mehr erkannt werden. Aus Brot wird Boot, aus Herborn wird Hrbon und aus Rothaargebirge wird Rotharngektugl.

Es gibt unterschiedlich starke Kombinationen von Teilleistungsschwächen im Hören und Sehen, der Motorik und der sensorischen Integration. Psychische und soziale Faktoren können die Situation der Betroffenen verschärfen. Die eigentliche Ursache der Legasthenie ist noch nicht bekannt. Es gibt aber Hinweise auf defekte Hirnstrukturen.

Unter visueller Wahrnehmung versteht man die Aufnahme und Verarbeitung von Seheindrücken - unter Einfluß von Intellekt und Psyche -, die zum Erkennen von Gegenständen und Vorgängen der Umwelt und der eigenen Person führen. Dies geschieht durch ein sinnvolles Zusammenspiel des zentralen und peripheren Sehens (Gesichtsfeld) beider Augen. Die Aufnahme und Verarbeitung der Seheindrücke und die Bewegung der Augen werden vom Gehirn aufeinander abgestimmt. Störungen der Augenmotorik und Fehlsichtigkeit (->Info) kann der Augenarzt behandeln. Bei Gesichtsfeldausfällen ist das aber nicht möglich.

Inwieweit sind Schulprobleme und speziell Legasthenie auf Augenfehler zurückzuführen?

Zwei Studien der Universitäts-Augenklinik Würzburg geben Aufschlüsse:

  • Als Ergebnis einer Untersuchung von 24.000 Schülern der 1. bis 10. Klasse kam heraus, daß jedes dritte Kind eine Brille brauchte.
  • Auch innerhalb einer weiteren Studie mit 341 Schülern mit Legasthenie verfügte nur die Hälfte nicht über die volle altersentsprechende Sehschärfe beider Augen. Die Prüfung auf sichtbares oder verdecktes Schielen (->Info) ergab 80 Prozent Betroffene, in der überwiegenden Mehrheit (85 Prozent) mit kleinen Winkeln unter 5° (->Info). Das entspricht in etwa der Normalverteilung in der Bevölkerung. Etwa ein Viertel hatte Probleme beim Fixieren in der Nähe. Eine Behandlung war bei gut 40 Prozent der untersuchten Schüler nicht erforderlich. Die anderen erhielten Brillen, oder die schon vorhandene Brille wurde belassen. Bei Störungen des Nahsehens und zur Textvergrößerung wurden Bifokalbrillen (->Info) verordnet, und bei einigen Kindern mit verdecktem Außenschielen oder Konvergenzschwäche (->Info) wurden Prismen (->Info) zur Brille verordnet. Mit diesen Maßnahmen wurden Besserungen der Sehschärfe und der beidäugigen Funktionen (Bildverschmelzung, räumliches Sehen) beobachtet, falls die Kinder ihre Brille regelmäßig trugen.

Ob Legasthenie tatsächlich eine Folge von Sehfehlern ist, läßt sich weder aus diesen Studien noch aus klinischen oder statistischen Untersuchungen schließen. Spektakuläre Einzelerfolge nach Anpassung von Brillen, speziell solcher mit Prismengläsern, werfen die Frage auf, ob es sich dabei um einen Placeboeffekt zusätzlich zu den ohnehin laufenden Fördermaßnahmen handelte oder ob von vornherein gar keine typische Legasthenie, sondern ein reiner Augenfehler vorhanden war. Solange aber nicht feststeht, daß es gar keine Zusammenhänge zwischen Legasthenie und Sehen gibt, kann die Meinung, daß sich kleine Defizite auch im visuellen Bereich multiplizieren können, nicht als widerlegt gelten.

Deshalb wird den Eltern aus augenärztlicher Sicht empfohlen:

  • Kinder möglichst frühzeitig augenärztlich untersuchen zu lassen. Das gilt grundsätzlich, weil eine angeborene oder in den ersten Lebensmonaten auftretende Fehlsichtigkeit die Entwicklung des Sehvermögens behindert oder gar verhindert. Unbehandelt führt sie zu einer lebenslang nicht mehr korrigierbaren Sehschwäche. Deshalb sollte jedes Kind spätestens bei Vollendung seines zweiten Lebensjahres beim Augenarzt gewesen sein.
  • Die Untersuchung muß bei Einschulung wiederholt werden.
  • Besonders wichtig ist eine genaue Untersuchung bei jeder Art von Lernstörungen, vor allem bei familiärer Belastung.
  • Legasthenien erfordern eine genaue medizinische und pädagogische Analyse der Störungen und gegebenenfalls die jeweilige Fachbehandlung.
  • Eine enge Zusammenarbeitzwisöhen Ärzten, Eltern, Pädagogen und Psychologen ist unverzichtbar. Erste Versuche verlaufen erfolgreich, wie das "Institut für medizinische und pädagogische Problemlösungen bei Lese- und Rechtschreibschwäche" berichtet, dessen Initiator ein Augenarzt ist.

Der große Vorteil der augenärztlichen Behandlungsmaßnahmen ist, daß sie sich meistens auf die Verordnung von Brillen beschränken, die wiederum bequem getragen werden und den Zustand verbessern können, wenn auch mit dieser Therapie allein keine Heilung möglich ist. Dabei wird der Augenarzt aber alle Behandlungsversuche meiden, die das Kind belasten oder ihm gar schaden könnten.


Information über Fachbegriffe zum Thema Legasthenie:

Schielen (Strabismus):
Die Fixierlinie eines Auges weicht vom gemeinsamen Fixierpunkt ab. Behandlung: Brille, zeitweises Abdecken des führenden Auges, gegebenenfalls Operation.

Verdecktes Schielen (Heterophorie):
Die Fixierlinien beider Augen sind auf den Fixierpunkt gerichtet. Verdeckt man ein Auge, weicht es in eine Schielstellung ab, gibt man es wieder frei, kehrt es in die Ausgangsstellung zurück.

Schielwinkel beziehungsweise Phorie:
Maß der Abweichung eines Auges, gemessen in Winkelgrad.

Prismenbrille:
Eine Brille mit Prismengläsern, die das einfallende Licht ablenken, wird zur Behandlung des Schielens oder wenn eine Heterophone Beschwerden bereitet, verwendet. Ihr Einsatz als sogenanntes Komfortprisma bei beschwerdefreiem beidäugigen Sehen wird von Augenärzten ebenso abgelehnt wie die Begründung, damit werde eine sogenannte Winkelfehlsichtigkeit beseitigt.

Akkommodation:
Fähigkeit des Auges, sich durch Krümmungszunahme der Linse auf nahegelegene Objekte einzustellen. Kann schon im Kindesalter gestört sein.

Konvergenz:
Bei Einstellung auf ein nahegelegenes Objekt werden beide Augen nach nasenwärts gewendet. An die Akkommodation gekoppelt.

Bifokalbrille:
Brille mit einem Zusatz für die Nahsicht, muß gelegentlich schon bei Kindern verordnet werden.


Kontaktadressen

Bundesverband Legasthenie e.V.
Königstr. 32
30175 Hannover
Tel (0511) 318738

Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V.
Tersteegenstr. 12
40474 Düsseldorf
Tel (0211) 43037-00
Fax (0211) 43037-20

 

Informationsabende

Sie interessieren sich für LASIK? 

Regelmäßig finden in unserem Augenlaser-Zentrum unverbindliche Informationsabende statt. Dort können Sie sich allgemein über die Möglichkeiten der operativen Sehfehlerkorrektur/LASIK informieren. 

Montag, den 26.01.2015, um 20 Uhr
im Hotel Ibis
Halderstraße 25

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